biografie

Biografie

In meiner Kindheit machte ich mich auf den Weg, verschiedene Musikstile kennen zu lernen. So begann ich zunächst autodidaktisch, mich mit dem Trommeln zu beschäftigen. Ich merkte gleich, dass mich diese Musik tief berührte und in Bewegung versetzte. Diese Energie, diese Dynamik… Ich habe es als sehr schön und befreiend empfunden, zu Trommeln. Es machte mir tiefe Freude, ein Gebiet zu entdecken, das hierzulande kaum jemand kannte. Ich konnte auf diese Weise ungehindert eigene Wege finden. Dies ist mir bis heute wichtig und erhalten geblieben. Für mich ist das Begehen eigener Wege eine Art Essenz der Musik überhaupt. Mich interessiert bis heute, was die Kraft der Musik ausmacht und ich bin immer noch fasziniert von der Vielfalt der Instrumente und der Klangbilder.

Seit 1970 beschäftige ich mich intensiv mit der westafrikanischen Percussionmusik. Die Djembé hat dabei einen besonderen Platz in meinem Herzen eingenommen. Mich verbindet eine tiefe Liebe zu dieser Trommel und der

Musik aus Westafrika. Auch wenn ich die Djembé schon
so lange spiele, weckt sie in mir noch immer neue Erkenntnisse, Inspirationen für neue Rhythmen und ein schönes Lebensgefühl.

Im Laufe der Jahre habe ich auch andere Trommeln und Percussioninstrumente aus verschiedenen Kulturen spielen gelernt. Beispielsweise interessiere ich mich für die Musik Lateinamerikas und Indiens. Im Besonderen widme ich mich dabei dem Conga-, aber auch dem Udu - und dem Tabla-Spiel. Jede Kultur kann uns etwas zeigen, was uns lernen und somit wachsen lässt.

Die Fragen, die mich seit meiner Kindheit beschäftigen, lauten: „Was hat der erste Trommler der Welt gemacht? Und was verbindet die verschiedenen Kulturen miteinander?“. Die Suche auf die Antwort nach diesen Fragen empfinde ich bis heute als inspirierend und bereichernd. Sie sind ein Leitfaden in meiner Biografie.